Tablettenumstellung, die wievielte?

Heute morgen habe ich endlich mit der Neurologiepraxis telefoniert um einen früheren Termin zu vereinbaren. Antwort:“Geht nicht, wir sind voll.“
Auf Ihre Frage wozu und warum habe ich Ihr in Kurzform meine in letzter Zeit gehäuften Epilepsie Anfälle erklärt und darum gebeten das mich der Neurologe zurückrufen möchte.

Keine Stunde später klingelte das Telefon und mein Neurologe war am anderen Ende der Leitung. Was denn los sei, hat er mich gefragt. Und ich erklärte ihm die Lage das die Anfälle sich in Abständen zwischen 7-10 Tagen gerade einrichten. Wir redeten dann über mein letztes und das keine Veränderung sichtbar gewesen sei. So weit so gut, doch ich wollte noch was probieren vor dem Termin Mitte Oktober.

Die Meinung vom Neurologe

Wir redeten dann über das neue Medikament das er mir beim letzten mal schon vorgeschlagen hatte, aber weder er noch ich wussten wie es heißt. Mir war nur in Erinnerung das die Einschleichphase bis zu 3 Monate dauern soll. Lamotrigin, der Neurologe wußte es wieder. Aber ganz ehrlich? Will ich mir das antun? Drei Monate um dann festzustellen das es vielleicht auch was oder nichts bringt? Und dann womöglich nochmals drei Monate um die Chemiekeule wieder auszuschleichen, beim besten Willen nicht, ich glaube nicht das ich mir das antun werde.

Wenn man im Netz und in den Foren etwas über das Medikament Lamotrigin erfahren möchte so gibt es mehr als genug aktuelle Beiträge die meistens etwas unterschiedliches berichten. Klar jeder Körper reagiert anders auf den Wirkstoff, aber kein Bericht oder Beitrag über die Medikamente die mir mein Neurologe verschreiben würde: Levetiracetem, Eslicarbazepinacetat, und Lamotrigin.

Wenn er nichts anderes hat dann muss ich wohl für mich eine bessere Lösung finden. Noch sind die Leberwerte in Ordnung, aber wie lange bleibt das so? Das kann Dir niemand sagen, aber ich möchte nunmal so wenig Chemie wie möglich nehmen, mache darum auch keine unnötige Chemotherapie die mehr zerstört als das sie hilft.

Letztenendes wird es wohl daraus hinauslaufen das ich das selbst in die Hand nehmen muss und in den sauren Apfel beissen und bei Dr. Grotenhermen einen Termin vereinbaren. Er ist wohl dann der einzige der mir vielleicht wirklich weiterhelfen kann in meinem Fall. Allerdings weiss ich noch nicht wie ich dann das ganze finanziell stemmen soll. Dann wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben als einen Nebenjob anzunehmen was ich ja bei Anfallsfreiheit sowieso wieder vorhabe. Und ich hoffe für mich das es dann so eintreten wird, Anfallsfreiheit und dann gerne einen Nebenjob auf 450€ Basis.

In der Zwischenzeit darf ich wieder eine kleine Tablettenumstellung machen. Ich will morgens 1600mg Zebinix und abends 800mg nehmen, bis heute war es ja andersrum. Der Neurologe empfahl mir für heute Abend eine Dosis von 1200mg und ab morgen früh dann 1600mg Zebinix und abends 800mg. Mal sehen ob das den gewünschten Effekt hat und die Anfälle die ich habe im Besten Fall ganz unterdrückt.

Ansonsten wird es auf das Cannabis hinauslaufen

1. ist es pflanzlich, also ein Naturprodukt
2. es belastet den Körper und die Leber nicht und, das ist das beste daran
3. hilft es auch gegen Krebs

meine eigentliche Krankheit gegen die es zu kämpfen gilt.

Advertisements

Veröffentlicht von

Marcel

Astrozytom WHO III ED: 13.04.2012 OP: 03.05.2012 NW: Epilepsie, Hemiparese/Spastik rechts Nicht verstrahlt, 3 Zyklen Chemo, Geistheiler, Qui-Gong, Physio

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s