Pharmaindustrie

Ich muss jetzt mal Dampf ablassen!

Was mich so richtig nervt in letzter Zeit, eigentlich schon seit der Diagnose, ist das die Krankenkasse und die meisten Ärzte nur auf die Standardtherapien setzen und der Pharma in den allerwertesten kriechen.

Keine alternative sei bewiesen mit Studien und wird dann gleich als „unwirksam“ oder „Scharlatanerie“ abgestempelt. Sie lassen nicht mal mit sich reden meine „Götter in Weiss“. Nur Medikamente die in Studien die nachgewiesene Wirkung haben vertraut man. Das nervt mich total, helfen wollen Sie einem damit nicht wirklich. Im Gegenteil, alles was von der Wissenschaft als erwiesen belegt ist muss gut sein und alles andere bringt nichts. Aber ich bin nicht der Grossteil der Menschen die das glauben muss. Im Gegenteil, ich hinterfrage immer alles und wenn Sie es mir dann nicht so verständlich erklären können das ich es als Laie verstehe kommen Sie ins straucheln und stottern rum mit ihren Studien die wahrscheinlich grösstenteils von der Pharmaindustrie finanziert sind um die gewünschten Ergebnisse zu liefern. Sehr interessant zu dem Thema ist dieser Artikel mit dem dazugehörigen Video.

Naturheilmittel
Überleben von Luisa Francia

Seit meiner Diagnose im Jahr 2012 vertrau ich den Ärzten nicht mehr blind und informiere mich, dank des www, überall auf der Welt. Dank der unendlichen Menge an Quellen, Informationen und Gesprächspartnern die richtigen rauszufiltern ist wahrlich nicht einfach und macht die Sache Zeitintensiv, aber das ist es mir wert. Da ich sowieso den ganzen Tag „nichts zu tun habe“, laut meiner Frau und meinen Kindern die mich dabei nicht unterstützen wollen oder können macht es dann noch einmal mehr umso schwieriger.

Wenn es nach meiner Frau gehen würde wäre ich den Weg der Schulmedizin gegangen, denn hier in Deutschland ist ja alles so toll! Jeder wird von der Pharmaindustrie mit dem für seine Beschwerden nötigen Mittelchen bedient. Was diese Medikamente jedoch für Nebenwirkungen haben ist Ihr egal, denn dafür gibt’s ja dann das nächste Mittel von der Pharmaindustrie.

Sie kommt allerdings auch aus einem Land das in der Medizin nicht auf dem Stand von Deutschland ist, nur wenn man das nötige Kleingeld besitzt wird man dort dann auch dementsprechend gut versorgt. Aber auch nur in den Großstädten, ansonsten gibt es keine allgemeine Krankenversorgung. Man muss dort seine Medikamente selbst kaufen, bekommt nur vom Arzt aufgeschrieben was man benötigt und geht mit diesem Schrieb zur Apotheke. Selbst das Essen muss man selbst ins Krankenhaus bringen, zumindest in einer Kleinstadt mit 15.000 Einwohner selbst erlebt mit meiner Tochter und auch mit diversen Familienangehörigen.

Zurück nach Deutschland und der Pharmalobby. Die sind hier soweit involviert das wohl jeder Arzt schon mehr oder weniger einen Versuch gehabt hat von Ihnen in die richtige Bahnen geleitet zu werden. Das unterstelle ich einfach mal, da bei wem ich auch immer war er mir zuerst dieses oder jenes Medikament von der Firma XY vorgeschlagen hat. Und die Krankenkasse bezahlt den Dreck dann bereitwillig, was bleibt denen auch anderes übrig? Für was brauchen wir 124 Krankenkassen im Jahre 2015?

Damit sich jeder von denen einen aufgeblähten Wasserkopf leisten kann? Für einen Wettbewerb wer das schönste, höchste oder modernste Bürogebaude hat? Wer sich die schöneren Dienstwagen leisten kann? Wovon bezahlen die denn das alles? In erster Linie natürlich von den Beiträgen der Mitglieder. Muss das denn sein?

Von dem Geld das alle Mitglieder dort sparen, könnten wir die Krankenversorgung verbessern. Die Krankenhäuser modernisieren und den Krankenschwestern und Pflegern bessere Löhne bezahlen, die Medizin auf ein breiteres Spektrum richten. Nicht nur die bunten Pillen verschreiben und die Patienten in eine Abhängigkeit treiben die von denen gewollt ist. So lässt sich die breite Masse manipulieren und lenken.

Ich für meinen Teil werde diesen Weg nicht mehr weiter gehen. Ich habe mich bis zum finanziellen Ruin von der Masse gelöst und werde nun, da ich nicht mehr das nötige Kleingeld habe, auf die kostenlosen Angebote verlassen. Ich habe auch schon eine Menge selbst gelernt im Qi Gong um meine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und diese Übungen werde ich nun noch intensiver anwenden. Nur so lässt sich eine Krankheit heilen, nicht mit den bunten Pillen der Pharmaindustrie. Die wollen nur Ihren Profit machen, darum werden auch nur Studien finanziert die in die gewünschte Richtung gehen und das gewünschte Ergebnis liefern.

Ich habe diese Woche meine letzten Weihrauchkapseln eingenommen. Da mir die Krankenkasse diese nicht bezahlt und ich kein Geld mehr habe um diese zu bestellen werde ich wohl oder übel auf sie verzichten müssen. Desweiteren war ich am Samstag, wahrscheinlich zum letzeten mal auch aufgrund der finanziellen Situation bei meinem Psychotherapeuten. Ich hätte auch eine gute alternative zu meiner Epilepsie gefunden wenn ich diese Kosten nicht selbst tragen müsste. Ist nur halb so teuer wie die bunten Pillen der Pharmaindustrie, gibt aber bewusst keine Studien oder diese werden nicht anerkannt. Warum könnt ihr euch sicherlich denken? Und falls nicht ist es auch nicht schlimm, recherchiert mal im Internet.

Ich weiss nicht ob oder wie ich in Zukunft weiter mache mit diesem Blog. Für mich zählt nur noch das hier und jetzt. Und da ist jeder Moment wichtig den ich nicht am Laptop sitze oder anderweitig sinnlos verschwende.

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Veröffentlicht von

Marcel

Astrozytom WHO III ED: 13.04.2012 OP: 03.05.2012 NW: Epilepsie, Hemiparese/Spastik rechts Nicht verstrahlt, 3 Zyklen Chemo, Geistheiler, Qui-Gong, Physio

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