Vimpat, mein neues Epilepsie Medikament

Heute morgen um 8 Uhr hatte ich einen Termin bei meinem Neurologen, eigentlich um ein Rezept für Vimpat zu holen.

Also bin ich um 6.30 Uhr aufgestanden, habe die Kids für die Schule gerichtet und mich dann kurze Zeit später auf den Weg zur Bushaltestelle gemacht. Da ich um 8 Uhr einen Termin bei meinem Doc hatte und der Bus erst um 7.49 Uhr fuhr wusste ich gar nicht ob mir das reichen würde. Aber wenn ich einen früher genommen hätte dann hätte ich wahrscheinlich eine halbe Stunde vor verschlossener Türe warten müssen, ging mir schon mal so, 10 Minuten zu früh und um Punkt 8 Uhr aufgemacht. Das gute daran war ja das die neue Praxis von ihm nur auf der anderen Seite der Bushaltestelle ist und das ich eine Mitarbeiterin von ihm auch an der Haltestelle sah.

Ich habe also die Dame von der Bushaltestelle nicht aus den Augen gelassen und so wusste ich sofort wo ich hin musste, nur die Treppen bis in den 2. Stock „entkam“ sie mir. Aber ich war, jedenfalls an der Rezeption, der erste. Ich weiß gar nicht wann ich reingegangen bin, wahrscheinlich um Punkt 8 Uhr oder ein klein wenig später.

An der Anmeldung sagte ich das ich mit Hr. Xx noch vor dem Urlaub telefoniert hätte und ihm gesagt habe das ich heute früh um acht da sein würde. Sie hat dann in Ihren PC geschaut und da kam auch der Doktor schon auf uns zu und begrüßte mich. Die Dame fand den Eintrag auch in meinen Akten und wusste weswegen ich hier war: Vimpat. Mein neues, zusätzliches, Medikament das mir Anfallsfreiheit bescheren soll. Warten wir es ab wie ich es vertrage und ob ich damit dann endlich Anfallsfrei werde.

Ich habe dann noch mit dem Doktor die Einnahmedosierung besprochen und er hat sie mir auch noch aufgeschrieben. Und dann sagte er zur Arzthelferin das sie doch noch die Proben da hätten und ich diese doch mitnehmen solle. Daraufhin lief sie weg und kam wenig später mit fünf Schachteln Vimpat wieder zurück. Ich hab gedacht ich bekomme ein Rezept und war ja überhaupt nicht auf den „Transport“ der Schachteln ausgestattet. Was ich höflich nebenbei erwähnte und sie mir dann noch eine Tasche besorgte. Wir verabschiedeten uns und er sagte noch falls was sein solle das ich mich jederzeit melden darf. Einer der ganz wenigen Docs mit denen ich zu tun hatte bei denen das dann auch zutrifft.

Mit der Tasche und dem Vimpat machte ich mich dann auf den Weg zur Bushaltestelle um den nächsten Bus nach hause zu nehmen. Und tätsachlich erwischte ich den selben Bus mit dem ich runter gefahren bin auf der Rückfahrt wieder. Zuhause angekommen habe ich dann erstmal die Dosis für heute Abend hingerichtet, da ich für mich beschlossen habe das erste mal das neue Medikament abends einzunehmen. Wer weiß denn schon wie ich darauf reagiere? So schlimm wird’s schon nicht werden, THINK POSITIV!!!

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Veröffentlicht von

Marcel

Astrozytom WHO III ED: 13.04.2012 OP: 03.05.2012 NW: Epilepsie, Hemiparese/Spastik rechts Nicht verstrahlt, 3 Zyklen Chemo, Geistheiler, Qui-Gong, Physio

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