Meine Epilepsie Medikamente

Heute morgen bin ich zum Hausarzt um mir Rezepte für meine Medikamente und Krankengymnastik und Massage zu holen, die ich Gott sei Dank bei ihm bekomme und nicht extra zum Neurologen muss.. Dort angekommen war ich erschrocken wie viele Leute dort bereits warteten, er war letzte Woche im Urlaub, und krank zu sein schienen. Ich also rein an die Rezeption, gesagt was ich brauche und nichts wie raus. Nicht das mich noch irgendwer ansteckt mit einem grippalen Infekt der anscheinend gerade umherzieht.

Die Praxis liegt unweit vom Bahnhof an dem sich die Post befindet, und da ich sowieso einen Brief, aber keine Marke habe, abgeben muss bin ich noch dorthin gelaufen. Obwohl es nur -1 Grad angezeigt hatte zuhause, pfiff mir ein kalter Wind um die Ohren der sich auch so richtig auf meine Spastik auswirkte, das Bein war steif und ich konnte nicht mehr richtig laufen. So war der kurze Aufenthalt in der Postfiliale zum kurzen Aufwärmen eine willkommene Abwechslung.

Auf dem Heimweg durfte ich dann noch 2 Zwischenstops einlegen, zum einen in der Physiopraxis wo ich meine Rezepte für die KG und Massage abgegeben habe. Dort musste ich kurz warten.

Dann war es wieder da! Das komische Gefühl wie ich vor einem Anfall bekomme…..PANIK….. reflexartig griff ich in die Tasche mit den Notfalltabletten und legte mir eine alte unter die Zunge. Weg, alles normal, Puuhhh, nichts passiert.
Und keiner von den 3 anwesenden Personen hat etwas mitbekommen.

Ich muss dazu sagen wer Tavor Expidet kennt der weiß das es sich um kleine weisse Plättchen handelt die Luftdicht verpackt sind um nicht auszutrocknen da sie sonst ihre Wirkung verlieren. Ich habe immer eine oder zwei die ich teilweise öffne und die dann mit der Zeit, durch das herumtragen oder was auch immer, aufgehen und die Tabletten werden trocken. Wenn man sie dann unter die Zunge legt dauert es lange bis sie schmelzen. Bei neuen ist dies innerhalb von Sekunden der Fall, bei alten dauert dies schon mal 25-40 Sekunden und dementsprechend ist dann die Wirkung.

Ich hab dann meine Rezepte abgegeben und bin weiter zum nächsten Halt: Apotheke.
Dort das Rezept vorgelegt und glücklicherweise hatten Sie nicht alles vorrätig so dass ich mittags einen Grund hatte wiederzukommen. Danach ging es aber geradewegs nach Hause um zu kochen.

Nachmittags schien dann die Sonne und es war angenehm um spazieren zu gehen und ich musste ja noch in die Apotheke. Also den Abholzettel mitgenommen und ziellos drauflos marschiert, meistens auf der Sonnenseite der Straße, was jedoch nicht immer ging.

Zum Schluss noch in der Apotheke vorbei und die Epilepsie Medikamente geholt die ich dringend benötige und dann, diesmal nicht geradewegs, nach Hause. Zuhause angekommen habe ich mir erstmal einen Kaffee gemacht und danach noch ein klein wenig Hausarbeit erledigt, was ein Mann halt so machen muss 😉

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Veröffentlicht von

Marcel

Astrozytom WHO III ED: 13.04.2012 OP: 03.05.2012 NW: Epilepsie, Hemiparese/Spastik rechts Nicht verstrahlt, 3 Zyklen Chemo, Geistheiler, Qui-Gong, Physio

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