Gedanken

Nun saß ich im Rollstuhl festgezurrt im Krankentransport, und ein mulmiges Gefühl machte sich breit.

Hab ich das richtige getan?
Sollte ich nicht noch im KK bleiben?
Was erwartet mich und meine Familie zuhause.

Auf der Fahrt schaute ich mir die Landschaft an, die Wiesen und Felder, die Bäume und Wälder. Die Angst um meine Zukunft ließ mich schaudern.

Wie geht’s weiter???

Tausend Gedanken rasen durch meinen, von der OP in Mitleidenschaft gezogenen, Kopf.

Kann ich jemals wieder in meinem alten Beruf arbeiten?

Wie ernähre ich meine Familie und mich?

Was erwartet mich in naher Zukunft?

Wie viel Zeit bleibt mir noch?

Sehe ich meine Kinder noch aufwachsen?

Ich habe letztendlich für mich beschlossen das es so sein muss wie es ist.
Und ich werde das beste daraus machen solange ich noch Zeit habe.
Ich will wieder arbeiten und werde darum kämpfen das es so wird wie es einmal war. Was ein trügerischer Gedanke.

Nichts wird wie es einmal war, nur das weiß ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Ich weiß nicht was sich alles ändert in meinem Leben und das ist gut so.
Sonst hätte ich zu dieser Zeit schon resigniert.

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Veröffentlicht von

Marcel

Astrozytom WHO III ED: 13.04.2012 OP: 03.05.2012 NW: Epilepsie, Hemiparese/Spastik rechts Nicht verstrahlt, 3 Zyklen Chemo, Geistheiler, Qui-Gong, Physio

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